Geschäftsreisen: Bei Zimmersafes ist Vorsicht geboten

European Security Systems Association (ESSA) e.V.

Zimmersafes sind meist kein sicherer Ort für Smartphone, Handy und Laptop. Der Verlust bei beruflichen Terminen aber ist fatal. Geschäftsreisende sollten deshalb genau hinschauen, wo sie ihre Werte deponieren.

Viele Geschäftsreisende vertrauen Zimmersafes ihr wichtiges "Handwerkszeug" an: Smartphone oder Handy, Laptop, Unterlagen, Tickets, Bargeld, Kreditkarten ... "Das kann ins Auge gehen", warnt die European Security Systems Association (ESSA). "Häufig sind diese Minitresore optische Blender, die im Ernstfall keinerlei Widerstand leisten."

Tests zeigen, dass viele Zimmersafes nur eine minderwertige Qualität haben: "Noch immer findet man in vielen Hotels nicht zertifizierte Modelle aus Billigproduktionen, die in Sekunden geknackt sind", so die ESSA. Und der Verlust von Smartphone, Notebook und Unterlagen ist gerade bei beruflichen Terminen fatal. Selbst wenn im Nachhinein alles ersetzt wird, hat man zunächst ein akutes Problem und kann nicht mehr agieren.

Bevor Geschäftsreisende ihre Werte im Zimmersafe deponieren, sollten sie deshalb genau hinschauen. Und den Tresor nur dann nutzen, wenn er eine Zertifizierungsmarke trägt. Zimmersafes sollten laut der ESSA mindestens die Sicherheitsstufe S1 und S2 nach der Europäischen Norm EN 14450 haben. Noch sicherer sind sie, wenn die Zertifizierungsplakette sie als Wertschutzschränke mit dem Widerstandsgrad 0 oder I nach der Europäischen Norm EN 1143-1 ausweist. Fehlt die Zertifizierungsmarke, gibt man seine Wertsachen besser an der Rezeption ab und lässt sie im Hoteltresor deponieren.

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