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Moderner Zugang zu mehr Sicherheit

03.11.2014 | id:5849667

Der Gebäudesektor in Deutschland gehört zu den bedeutendsten Wirtschaftssektoren. Gut 180 Mrd. Euro pro Jahr entfallen allein auf die Erstellung von Gebäuden. Die Ausgestaltung von Gebäuden und Metropolen mit Technik definiert wesentlich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in entwickelten Gesellschaften.

Auch in Deutschland werden große Städte und Metropolregionen künftig weiter wachsen. Das schafft neue Anforderungen in puncto Lebens- und Arbeitsbedingungen. Auf der einen Seite müssen Bewegungsfreiheit und Schutz für eine steigende Anzahl von Einwohnern gewährleistet werden. Auf der anderen Seite birgt der Boom auch Potenzial für Spannungen, denn wo viele Menschen zusammenkommen, treffen viele verschiedene Gruppen und Interessen aufeinander.

Ein wichtiger Baustein für die urbane Sicherheitsarchitektur sind intelligente Zutrittslösungen für Gebäude. Sie helfen, Personenströme effizient zu steuern, und gewährleisten, dass nur befugte Personen Zugang zu sensiblen Bereichen erhalten.

Der VDMA Fachverband Sicherheitssysteme deckt zusammen mit dem VDMA Forum Gebäudetechnik die wesentlichen Elemente der technischen Gebäudeausrüstung  und die dazugehörenden Dienstleistungen ab.

Viele Neubauten strahlen eine transparente und einladende Architektur aus. Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr möchten diesen Eindruck nicht durch Sicherheitssysteme trüben. Dennoch können beispielsweise Bürotürme mit verschiedenen Mietern oder Behörden nicht auf den Schutz sensibler Bereiche verzichten. Dieser muss sich aber nicht nur harmonisch in das Bild einfügen, sondern auch zuverlässig und effizient sein. Pförtnerhäuschen und Anmeldebüro haben deshalb längst ausgedient. Zeitgemäß sind etwa Zutrittslösungen mit optisch ansprechenden Sensorschleusen und freundlichen Empfangsbereichen. Auch bei Altbauten lassen sich Zutrittssysteme ideal in die bestehende Architektur einbinden. Hochwertige Materialien wie veredeltes Aluminium, Edelstahl, Glas und Holz ermöglichen optisch ansprechende Lösungen für jeden Einsatz. Moderne Zutrittssysteme sind sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand, sind behindertengerecht und haben zusätzlich eine Vielzahl von Funktionen.

Erweitert werden kann das Zugangs-Management durch biometrische Identifizierungssysteme und Code-Schlösser. Durch Software und Steuereinheiten lassen sich einzelne Systeme zu einer Gesamtlösung integrieren. Die Automatisierung entlastet das Sicherheitspersonal und trägt zu beschleunigten und sicheren Prozessen bei. Auf Basis von Chip-Karten und Transpondern erlauben elektrisch betriebenen Lösungen einen Durchsatz von bis zu 40 Personen pro Minute. Stoßzeiten zu Arbeitsbeginn oder in der Mittagspause lassen sich effizient abwickeln. Über die Management-Software können Informationen zu Spitzenzeiten erfasst und für eine Optimierung von Personenströmen genutzt werden. Besucher ohne Ausweis können am Empfang betreut und etwa von den Ansprechpartnern dort abgeholt werden.

Besonders kritische Bereiche innerhalb des Gebäudes benötigen einen erhöhten Schutz vor ungebetenen Gästen. Durch biometrische Lösungen oder elektrische Schlösser mit Einmal-Code lassen sich Personengruppen mit unterschiedlichen Berechtigungen anlegen. Nur wer sich anhand von Körpermerkmalen oder durch einmal gültige Zahlenkombinationen ausweisen kann, erhält Zutritt.

Bildquelle : Gunnebo Deutschland GmbH, Garching

Adomat, Falko
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