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Gebäudesicherheit - Gefahrenquelle Mensch

28.10.2014 | id:5848910

Eines der Hauptgründe für Sicherheitslücken ist nach Erfahrung vieler Unternehmen das fehlende Sicherheitsbewusstsein und die Nachlässigkeit der eigenen Mitarbeiter.

Daher muss dringend im eigenen Unternehmen mit der Aufklärungsarbeit begonnen werden. Denn die menschlichen Fehlhandlungen, von Fahrlässigkeit über Bedienfehler bis hin zu mangelhafter Umsetzung von Unternehmensvorschriften und vorsätzlich gesetzeswidrigen Handlungen, können für das Unternehmen weitreichende Imageschäden bis hin zu existenzbedrohenden Auswirkungen haben. 

Betriebsfremde Personen müssen eindeutig identifiziert werden können. In sehr kleinen Unternehmen reicht es aus, dass sich die Beschäftigten kennen. In großen Unternehmen ist es erforderlich, durch sichtbar getragene Besucherausweise eine leichte Unterscheidbarkeit herzustellen,

Für betriebsfremde Personen im Unternehmen sind besonders folgende Punkte zu regeln:

  • An- und Abmelden an der Pforte
  • Ausstellen eines Besucherausweises mit der Verpflichtung, diesen sichtbar zu tragen
  • Einweisung und Begleitung durch betriebseigene Mitarbeiter
  • Kennzeichnung von mitgebrachtem Material
  • Zutrittsregelungen
  • Regelung der Kfz-Nutzung auf dem Unternehmensgelände

Die "Gefahrenquelle Mensch" lässt sich zwar nie ganz verhindern, durch moderne Zugangs- und Zutrittssysteme können diese allerdings minimiert werden. Betriebsfremde Mitarbeiter können durch Zugangssysteme vom Eintritt ins Gebäude gehindert werden. Aber auch für die eignen Mitarbeiter können geeignete Berechtigungskonzepte und Zugangsregelungen getroffen werden, um Missbrauch oder Sabotage auszuschließen (z.B. im Kündigungsfall). Hat der Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, müssen die Zugangs- und Zugriffsberechtigungen des Mitarbeiters unmittelbar gelöscht werden.

Bildquelle : VDMA Fachverband Sicherheitssysteme

Adomat, Falko
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